Hier wirds ausführlich! Eine kleine Geschichte, zu jedem Auto, das wir schon hatten. Und da wir uns schon kennen, seit wir 16 sind, waren es also immer mindestens zwei Autos.
Viel Spaß bei diesem Roman!.
1.) Opel Ascona B 1,9N / 75PS / rot - April 1982 bis April 1983
Mein erstes Auto! Eigentlich sollte es ein Ford Fiesta mit 45PS werden. Der Fiesta gefiel mir, durch den Aussendienst-Job meines Vaters war es kein Problem, einen zu besorgen.
Vor Weihnachten 1981 musste Daddy seinen Ascona-Dienstwagen abgeben. An Weihnachten sind wir dann drauf gekommen, dass dies ein Auto ohne Risiko wäre, da man das Auto ja seit dem ersten Tag kennt. Kurz und gut: Beim Chef gefragt, wie das abläuft. Er sagte, dass ein Gutachten gemacht wird, und dann sieht man weiter. Den genauen Schätzpreis weiß ich nicht mehr, ich meine irgendwo bei ca 5500,-DM. Für 4000,-DM kann ich ihn haben. Gut, er wurde dann gekauft und in der ersten Januarwoche wieder geholt.
Übernommen hab ich ihn mit 88000KM. Schlimm war, dass der Ascona dann ab Anfang Januar vor der Garage stand und ich nicht fahren durfte. Also wurde geputzt, poliert und – Tuning anno damals – Streifen draufgeklebt. An Extras hatte er ein Radio (ohne Cassette, ein Lautsprecher) und 4 Türen; das war´s:


Ab 29. April durfte ich dann endlich fahren! Ich erinnere mich noch an Ostern 1983; da waren wir in Straßburg. Eine Woche später, am 9.4.1983, bei einer Clubrallye, kam dann das plötzliche Ende für den Ascona – und fast auch für uns! Durch einen Fahrfehler bin ich ins Schleudern gekommen, gegen den Baum geknallt mit anschließendem Überschlag den Berg hinunter. Das Auto sah übel aus; ein Wunder, dass uns fast nichts passiert ist!

Am Dienstag danach sind wir dann mit dem BMW 316 und einem Autoanhänger wieder Richtung Freiburg gefahren, um das Wrack zu holen. Heraufgezogen hatte es der Bauer mit Traktor und Seilwinde. Beim Autohaus bekam ich noch 300,-DM, die Inspektion kurz vorher hat 600,-DM gekostet….
Somit war die Geschichte des Ascona beendet.

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2.) Fiat 126 bambino 600 / 23PS / rot - Mai 1983 bis September 1983
Nun ging´s bescheiden weiter. Fiat-Blocher hatte den bambino günstig im Angebot. Er hatte zwar schon fast 100tausend Kilometer runter, aber er lief gut und hatte das große Faltdach. An diesem Auto hab ich meine ersten Schrauberversuche gemacht. Teilweise mit fatalem Ergebnis! Bremsen entlüften z.B.: War ganz lustig, als das Pedal ohne Widerstand auf den Boden durchfiel…. Die durchgerosteten Radläufe wurden komplett aus Spachtelmasse modelliert. Aller Anfang ist halt schwer….


Ich erinnere mich an einen Tagesausflug an den Bodensee, wobei wir den halben See umrundet haben. Es war ein wunderbarer Tag, den ganzen Tag das Faltdach offen. Und mit voll beladenem Kofferraum lag er viel ruhiger. Warum ich den verkauft hab, kann ich heute nicht mehr sagen. Auf jeden Fall war es ein schönes Sommerauto mit dem Faltdach.
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3.) Opel Kadett C “ahoi” 1,2N / 55PS / beige - April 1983 bis Sept. 1986
Diesen Kadett hat Susanne sich gekauft.
Da er noch ziemlich teuer war, hab ich mich beteiligt mit der Option, ihn später ihr abzukaufen (wir waren ja noch nicht verheiratet).
Der Kadett war grad mal vier Jahre alt und hatte 20000KM runter. Also fast ein Neuwagen! Dazu war es ein Sondermodell „ahoi“ aus der Auslaufserie des C-Kadett. Das brachte solche Annehmlichkeiten wie z.B. Radio, Vierspeichenlenkrad, Nebelschlussleuchte, 5,5er Sportfelgen. Und bei diesem Auto (das dann im Laufe der Jahre doch uns beiden gehörte) wurde dann „so richtig“ angefangen mit umbauen. Das erste war ein Glasdach. Das war damals einfach ein Muß.
Dann bekam ich einen Kamei-Spoiler für läppische 10,-DM. Spoiler dran und Stoßstange weg – das sah klasse aus.

Als die Reifen runter waren, kamen die superbreiten 175/70-13 drauf. Später dann die Stoßstange wieder dran und oben drauf 2 große, runde Fernscheinwerfer und drunter eckige Nebellampen. Auch die Zusatzbremsleuchten in der Heckscheibe waren drin. Audiomäßig wurde ebenfalls aufgerüstet: Ein Blaupunkt Cassettenradio und 2x25 Watt Dreiwegelautsprecher auf der Heckablage. Das war damals schon was!
So fuhren wir den Kadett und waren damit eigentlich glücklich und zufrieden. Inzwischen hatten wir auch geheiratet und somit gehörte er uns wirklich gemeinsam. Der Kilometerstand näherte sich der 100tausend Kilometermarke, diverse Reparaturen standen an. Dann haben wir unseren geliebten Kadett C in Zahlung gegeben für einen Kadett E.
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4.) Renault 4TL / 34PS / grün - März 1984 bis September 1984
Nachdem ich den Bambino verkauft hatte und den Kadett C fuhr, brauchte Susanne wieder ein Auto. Sie wollte einen R4.
Beim VW-Müller in Rottweil fanden wir einen, der lustig aussah. Giftgrün, rote Streifen, weiße Felgen – und Vorhänge an den hinteren Fenstern. Da der TÜV neu war und das Auto vom Autohaus kauften wir relativ unbedenklich ein. Das Auto machte auch Spaß, trotz nur 34PS.

Bei diesem Auto hab ich zum ersten mal eine Scheibe ausgebaut. Wir haben eine heizbare Heckscheibe nachgerüstet; ebenso wie Automatik-Sicherheitsgurte. Klasse war, was man in diesem Auto alles transportieren konnten. Ein ganzer Umzug war in diesem kleinen Auto drin.
Als ich dann mal die Fußmatte rausnahm, sah ich die Straße. Das ganze Auto war morsch ohne Ende. Die Schweißnähte, die man sah, waren mit Unterbodenmasse modelliert. Nach heißen Diskussionen nahm der VW-Händler das Auto wieder zurück. Und Susanne brauchte wieder ein Auto.
Nachtrag: Wir sahen den R4 danach noch zweimal: Einmal in Rottweil, als grad ein junges Mädchen einstieg und dann noch einmal: Beim Autoverwerter – übel verunfallt. Was der Fahrerin passiert ist, haben wir nie erfahren.
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5.) Opel Kadett C 1,2N Caravan / 52PS / blau - Okt.1984 bis Mai 1985
Nachdem der R4 weg war, brauchte Susanne also wieder ein Auto. Mit unserem C-Kadett waren wir zufrieden, also warum nicht noch ein Kadett?
Aus dem Kleinanzeiger gabs dann einen Caravan mit absoluter Nullausstattung. Kopfstütze nur am Fahrersitz; auch sonst absolut nix. Und rostig war der ohne Ende. Dieses Auto hab ich halb zerlegt, dann haben wir in Dornhan geschweißt, mit der Rolle hab ich lackiert und danach wieder zusammengebaut.
Die obligatiorischen Zusatzscheinwerfer bekam auch dieses Auto. Und es war ein unterhaltsames Auto: Es gab immer etwas zu reparieren… Nach einem Unfall (wurde angefahren, als er geparkt war) sah er noch besser aus: Er war babyblau und vom R4 war noch giftgrün da…

Verkauft wurde er dann (wieder komplett in blau) nach Dornhan, da der Rekord, der nur für den Urlaub gedacht war, dauerhaft bleiben soll.
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6.) Opel Rekord D 2,0S Caravan / 100PS / gelb - Mai 1985 bis Okt. 1986
Im Sommer 1986 wollten wir gemeinsam nach Südfrankreich in den Urlaub fahren. Geplant war dies mit dem blauen Kadett Caravan. Da der immer neue Macken hatte, war ich etwas skeptisch.
Beim „einfach so Auto schauen“ sah ich beim Opel-Händler den Rekord stehen. Der stand in der Ecke bei den Autos, die verschrottet werden sollten. Preis 200,-DM. Naja, er sah – ausser viel Rost so schlecht eigentlich nicht aus. Und 100PS lockten natürlich auch… Zufällig traf ich in Oberndorf einen, der sich besser auskennt. Er konnte auch keine gravierenden Mängel feststellen.
Also gekauft, den Traumwagen: Sportpaket (War damals im Kombi ne Sensation!) bestehend aus breiteren Felgen und Zusatzinstrumenten, Niveauregulierung (mit Luft!). Im Auto lag noch ein Inspektionsheft aus dem man sehen konnte, dass er tatsächlich erst 98000KM runter hatte und dass alle Inspektionen gemacht wurden, da er bei zwei Firmen gelaufen ist.

Als Susanne am Abend kam und das Auto sah, war sie nicht grad begeistert. Es waren noch etwa 4 Wochen bis zum Urlaub und das Auto sah nicht so aus, als ob man mit dem nach Frankreich fahren kann…. „Wenn der im Urlaub stehen bleibt, dann fahr ich mit dem Zug heim und will dich nie wieder sehen….“ War ihr Kommentar. So gesehen ist die Opel-Zuverlässigkeit schuld, dass ich heute verheiratet bin…..
Wir haben dann gearbeitet wie die wilden, um das Auto fertig zu kriegen. Kotflügel und Türen gab es vom Schrott, viele Teile gab es von Achim, der kurz zuvor mehrere Rekord D geschlachtet hat (unter anderem ein Rekord Coupe Berlina 2,0S!!!).
Eine Woche vor dem Urlaub sind wir für ein Wochenende weggefahren, um zu testen, wie es klappt. Ausgesehen hat er lustig, da es für Farbe nicht mehr gereicht hat: Gelbes Auto, Kotflügel dunkelgrün und hellgrün, Tür blaumetallic und die geschweißten Stellen mit Unterbodenschutz gestrichen…. Der Urlaub war Klasse, die einzigste Panne war, dass das Schloß an der Fahrertür defekt war, sonst nichts. Abgesehen davon, dass ich beim Ausparken ein anderes, deutsches Urlauberauto gerammt habe, was mich 250,-DM gekostet hat.

Mit diesem Auto haben wir die tollsten Dinge gemacht: Gehwegplatten geholt, mehr als 800kg im Laderaum, Abbruchmaterial vom alten Haus weggefahren, Wohnwagen an Lago Maggiore gebracht und und und. Im Winter wurde er dann abgemeldet und „richtig“ lackiert. Mit der Schaumstoffwalze geht das ganz gut. Auch an diesem Auto kamen die Zusatzscheinwerfer dran. Gut sah es aus, als die Stoßstange weg war, die vier Scheinwerfer dran und ein Kühlergrill vom Commodore. Gerne hätte ich noch den Frontspoiler vom Commo GS/E gehabt und breitere Felgen.

Als wir dann den neuen Kadett E hatten, meinten wir kurz mal, dass ein Auto reicht, deshalb wurde der Rekord, nachdem er problemlos wieder TÜV bekam, verkauft. In den eineinhalb Jahren waren nur zwei oder drei Reparaturen fällig. Die schlimmste war, als während der Fahrt das Lenkschloß einrastete….. Zum Glück direkt zu Hause vor der Garage. Der Käufer, ein Kollege vom Daimler, hatte dann 6 Monate nur Probleme mit dem Rekord. Sein Neffe fuhr die restlichen 1,5 Jahre dann wieder ohne Probleme…..
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7.) Opel Kadett E 1,3N / 60PS / weiß - September 1986 bis März 1987
Dieser Kadett ersetzte also den C-Kadett, den wir dafür in Zahlung gegeben haben. Und dieses Auto war schrecklich! Bereits nach zwei Tagen hätte ich gerne meinen alten Kadett wieder gehabt. Die Karre hatte nur Mängel, der Verbrauch war wahnsinnig hoch, Leistung kam keine. Also weg damit! Das war schwierig, da es ein Leasing-Auto war. Erst nach mehreren Gesprächen mit der Opel-Bank war es möglich – unter der Bedingung wieder einen Opel zu finanzieren. Also nahmen wir einen Manta – die Witze gab es damals noch nicht…..
Es war so eine Gurke, dass ich nicht mal ein Bild habe. Dieses hier zeigt genau das gleiche Modell; gleiche Ausstattung, Farbe, Motor:

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8.) Fiat 500R / 18PS / ocker - November 1986 bis November 1986
Wir hatten den gelben Rekord noch nicht lange verkauft, da zeigte sich, dass wir zwei Autos brauchen. Also was kleines, günstiges. In Loßburg war dieser Fiat 500 angeboten; kleiner und billiger ging es nun wirklich nicht. Allerdings war das mit dem billig ein Trugschluß; die Karre lief einfach nie richtig. Beim Anschleppen wurde er dann länger, weil der ganze Vorbau verrostet war. Also haben wir ihn bereits nach drei Wochen beim Fiat-Händler in Epfendorf gegen einen bambino silver eingetauscht.
Und auch von diesem Auto gibts kein Bild; hier ein Beispiel, das genau so aussieht, wie unserer war:

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9.) Fiat 126 bambino 650 silver / 23PS / grau - Nov 1986 bis Juni 1987

Von diesem Auto weiß ich nicht mehr so viel, auch nicht, was ich daran und damit gemacht hab. Ich weiß nur, dass er vor dem Verkauf noch eine Weile im Garten stand, weil wir nicht wussten, was wir damit tun sollten. Auf jeden Fall hatten wir die Schnauze voll von zwei Dingen: Von kleinen Autos und von Fiat….
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10.) Opel Manta B 1,8S GT / 90PS / weiß - März 1987 bis April 1989
Der Manta ersetzte also den Kadett E. Wieder ein weißes Auto; das war einfach Tradition, bei uns in der Familie waren fast alle Autos weiß. An Extras hatte er nur eine AHK, ein Glasdach wurde gleich nachgerüstet.

Für kurze Zeit hatten wir auch Freude am Manta. Aber bereits nach zwei Monaten und 6000KM bekam die Freude einen Dämpfer: In Italien knallte ein Motorrad gegen das linke, vordere Eck. Keine Verletzten, aber geknickter Rahmen am Manta. Und da in Italien, kein Geld von der Versicherung. Also sind wir mit dem verbogenen Auto rumgefahren. Inzwischen löste sich an der Beifahrertür der Lack, was mit dem Unfall allerdings nichts zu tun hatte.

Auch sonst war dieses Auto ein Katastrophe! Immer wieder ging er aus und lief dann später wieder an. Manchmal sprang er auch gleich gar nicht an. Warum konnte keiner feststellen. Endgültig genug hatte ich dann, als ich nach dem Winter feststellte, dass innen alles unter Wasser stand. Also: Sitz raus, Teppich raus – und siehe da: Ein Loch im Boden – ab Werk. Und das Wasser innen war natürlich Salzwasser von der Strasse. Ich bekam dann neue Teppiche und eine Lackierung innen, aber ich hatte genug von diesem Auto und von Opel überhaupt!
Der Rest war dann die Aussage vom Händler, dass es besser sei, das Auto zu kaufen und dann per Kleinanzeige weiter zu verkaufen. Ich bin von Händler zu Händler und hab gebettelt, dass mir einer dieses Auto abkauft! Der Preis war mir egal, ich wollte die Karre nur los haben. In den zwei Jahren hätte ich auch Porsche fahren können, es wäre nicht teurer gewesen…. Auf jeden Fall war klar: Opel – nein danke.
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11.) Opel Rekord D 2,0S Berlina Aut. / 100PS / ocker - Jun 87 bis Jun 88
Nachdem der bambino silver weg war und wir keine kleinen Autos mehr wollten, bot sich mal wieder beim Opel-Rall eine Gelegenheit: Schwiegervaters vor über einem Jahr in Zahlung gegebener Rekord Automatik stand plötzlich für 500,-DM zum Verkauf. Nachdem er vom Händler damals mit neuem TÜV angeboten wurde, konnte man davon ausgehen, dass alles in Ordnung ist. Also gekauft.

Wir sind auch ein Jahr problemlos gefahren, eine AHK wurde angebaut; damit gabs nen kleinen Unfall: Der Anhänger war nicht richtig eingehängt und die Deichsel knallte gegen das Auto. Und ein neuer Auspuff war fällig. Nach einem Jahr stellte ich fest, dass der vordere Längsträger komplett durch war. Die Vorderachse hätte jederzeit wegbrechen können. Somit war trotz 12 Monaten Rest-TÜV klar: Endstation, abmelden.
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12.) Opel Rekord D 1,9S Caravan / 90PS / grün - Jun 88 bis Sept. 88
Ersatz für den Automatik-Rekord wurde schnell gefunden: Der Dorfschmid (ja, so was gab es damals bei uns noch!) verkaufte seinen Rekord und gab noch einen zum Ausschlachten mit dazu. Geplant war, dass dieser Rekord bald abgemeldet und als Familienauto (erstes Kind war im Anflug!) aufgebaut wird. Ich hatte auch schon fleißig Ersatzteile gekauft.
Bei der Zerlegung zeigte sich, wie fachmännisch an diesem Auto gearbeitet wurde: Über den durchgerosteten Schweller wurde einfach ein Reparaturschweller drüber gebraten. Drunter war natürlich alles durch! Es war schlicht hoffnungslos! Auch bei diesem Rekord waren beide vorderen Längsträger vergammelt, eine Reparatur wäre nie mehr lohnenswert gewesen.
Wir hatten dann drei Rekord D gesammelt, die alle entsorgt wurden…. Also bin ich mit schuld, dass die heute so selten sind…..
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13.) BMW 528i E12 / 184PS / dunkelgrau - Februar 1989 bis Sept. 1990
Noch bevor der Manta weg war, brauchten wir ja ein Ersatz. Und die Geschichte mit den Rekord war auch nichts. Also sollte es ein 280E oder ein 528i werden. Ich wollte endlich mal ausreichend Dampf unter der Haube. Mercedes war eigentlich nie so richtig die Alternative, obwohl wir uns auch einen 280er angeschaut haben. Dann fanden wir im Kleinanzeiger den 528er: Dunkelgrau, Schiebedach, Zentralverriegelung, Servo, AHK. Welch ein Luxus! Mit kleinem Kind hatten wir mit diesem Auto auch genügend Platz. Und genügend Leistung! Aber selbst bei so viel Ausstattung reicht es noch nicht: Hintere Kopfstützen wurden nachgerüstet und Mahle-BBS Alufelgen; die Klassiker für diese BMW´s. Damit sah er richtig klasse aus! Irgendwann begann ich zu rechnen – das war ein Fehler! Die Unterhaltskosten waren einigermassen hoch, so dass die Überlegung zu einem Diesel ging. Dazu kam, dass durch den Mauerfall so alte, starke BMW gesucht waren.

Natürlich haben wir auch an diesem Auto geschweißt; Rost war einfach bei allen Marken serienmäßig mit drin. Verkauft wurde er dann nach Berlin, für 100,-DM weniger als ich ihn gekauft habe. Allerdings hab ich auch diverse Teile erneuert: Auspuff, Bremsen, Kühlerlüfter. Es gab auch hier immer was zum Schrauben…. Als er dann vom Hof gefahren ist (der Passat TD war schon gekauft), hatte ich Tränen in den Augen….
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14.) VW T2b 1,6 Camper / 50PS / rot-weiß - Juli 1989 bis Sept. 1989
Für den Sommer 1989 (Manuel war 9 Monate alt) suchten wir ein Campingbus. Für mich war klar, dass es nur ein VW sein kann. Also haben wir verschiedene T2 angeschaut; der T3 war damals noch unbezahlbar.
Ich hatte zu der Zeit Nachtschicht. Also morgens den Flohmarkt gekauft und geschaut. Da war einer inseriert in Tübingen, TÜV fällig, sonst alles da für 700,-DM. Also um 7:00h den Verkäufer wach geklingelt. Wir sind hingefahren und haben den Bus gekauft. Ehemaliger Service-Wagen von AEG, deshalb die rot-weiße Lackierung. Innen alles wunderbar und komplett ausgebaut; 12V, 220V, Kühlschrank, Herd, Heizung, Isolierung. Und das kleine Hubdach für Stehhöhe. Und, da es schon Richtung Ende Juli war, noch eine Woche TÜV! Zu Hause dann wie immer der Check: Der wievielte Motor mit wie vielen Kilometern war nicht mehr nachvollziehbar. Ansonsten viel Rost (auch am vorderen Achskörper; somit Ende), Lenkungsspiel und und und. Und – was wir beim Kauf überhaupt nicht beachtet hatten: Er war als Viersitzer eingetragen, obwohl es ein Kastenwagen war! Sonst wäre es mit Manuel wohl schwierig geworden…. Probieren geht über studieren, also zur DEKRA gefahren. Die Mängelliste war unglaublich lang, es war klar, dass der Bus nie wieder ne Plakette bekommen würde. Aber, er war umgemeldet, er lief – also Urlaub. Mit den Bremsen macht man keinen Spaß, also hab ich neu Beläge gekauft; spottbillig – es waren die letzten alten Beläge mit Asbest, die der Händler noch hatte und eigentlich nicht verkaufen sollte. Auch den Keilriemen haben wir vorsorglich gewechselt.
Und dann gab es noch ein Problem? Wo schläft Manuel? Auf dem Bett hinten war absolut kein Platz! Also haben wir eine Kiste gebaut, die genau zur Beifahrertür rein quer ins Fahrerhaus gepasst hat. Fürs Lenkrad haben wir sogar noch eine Aussparung gesägt. Das ganze mit Schaumgummi ausgekleidet und schon hatten wir ein schönes Bett, das während der Fahrt hinten auf dem Motorkasten geparkt war. Bei der ganzen Schraubaktion ist nebenbei noch Manuel aus dem Kinderwagen gefallen….
Und dann ging´s los! Mit drei runderneuerten und einem originalen Michelin und gemütlichen 90 Sachen zuckelten wir Richtung Lago Maggiore. Dort sind wir porblemlos angekommen, sogar verschiedene Pässe sind wir gefahren. Mit 50PS, 1800kg Leergewicht (plus Urlaubsausrüstung) war es ein beschauliches Fahren, im Gegensatz zu unserem 528er. Auch die Weiterfahrt zum Gardasee und wieder zurück zum Lago Maggiore klappten problemlos. Die einzigste Panne, die wir hatten: Der neue Keilriemen ist gerissen! Den alten hatte ich als Reserve dabei, so dass wir schnell weiter fahren konnten.


Nach dem Urlaub wurde der Bus dann abgemeldet. Die Möbel hab ich ausgebaut, die stehen noch heute in der Garage…. Und wie wird man so einen Schrotthaufen los? Wieder eine Anzeige im Flohmarkt. Und tatsächlich meldet sich einer, der Interesse am kleinen Hubdach hat. Ich werde mit ihm einig, dass er 350,-DM bezahlt für das ganze Auto und dafür bringe ich es nach Tübingen. Auf der Fahrt dorthin ist dann die Kupplung durchgerutscht, auf dem „letzten Zahn“ bin ich beim Käufer angekommen! Immerhin, so hat sich das Auto gelohnt. Einen Bus ausleihen hätte mehr gekostet und wäre nur halb so interessant gewesen….
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15.) VW Passat 32B Vari C 1,6TD / 70PS / rot - Sept. 1990 bis Mai 1991
Wie beim 528 geschrieben, ging die Überlegung Richtung Diesel. Und da das zweite Kind unterwegs war, sollte es ein Kombi sein. Da gab es nicht viele Alternativen – der Passat hat uns schon immer gefallen. Beim Renault-Händler in Freudenstadt stand dann ein Turbodiesel in C-Ausstattung. Er hatte die schwarze Dachreling, Laderaumabdeckung – und Alufelgen. Und was für welche! Die „Telefonwählscheiben“ von ATS im Porsche-Design. Allerdings in originaler Größe: 5,5x13ET38. Wir wurden uns schnell einig und kauften den grad mal 3 Jahre und 70000KM alten Passat. Vielleicht war der Umstieg zu hart, jedenfalls kamen wir von Freudenstadt heim und ich wusste, dass ich das falsche Auto gekauft hab…..
Zunächst dachte ich, mit vielen Um- und Anbauten wird mir der Passat sympathischer. Also ging es los: Das obligatiorische Glasdach musste rein; diesmal aber eins zum Kurbeln; machte mehr Schiebedach-Feeling. Vier große, runde Zusatzscheinwerfer auf der Stoßstange, Kopfstützen hinten kamen auch noch dazu.
Trotz der vielen Umbauten gibts nicht mal ein Bild von dem Auto, deshalb wieder ein Beispiel-Bild; leider natürlich ohne die tollen ATS-Wählscheiben:

Trotzdem, ausser an der Tanke machte das Auto nicht wirklich Freude, nachdem man mal einen BMW Sechszylinder gefahren hat. Also musste was anderes her; Passat darf es weiterhin sein, aber am liebsten mit Fünfzylinder! Also wurde der Turbodiesel gegen einen anderen Passat getauscht, sogar ein Syncro!
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16.) Opel Ascona B 1,3N Berlina / 60PS / braun - März 91 bis Juni 92
Aus irgend einem Grund, keine Ahnung warum, hatten wir die Idee, wir könnten doch wieder einen Ascona kaufen. Das war das erste Auto, die waren inzwischen am Aussterben – und für diesen Fall könnte man doch wieder einen Opel…..
Also haben wir verschiedene Asconas angeschaut, aber alle hatten mehr oder weniger Mängel. Am interessantesten war ein 2,0S/SR. Aber der war nicht bereit zum Handeln. Letztendlich wurde es dann der 1,3N, viertürig und mit der luxuriösen Berlina-Aussattung. Natürlich hatte auch der genügend Rost im Angebot. Also ging es wieder los: Teile vom Schrott besorgen, Auto zerlegen usw. Allerdings: Vorher kamen noch 6x13 Rial Alus drauf, die ich günstig bekommen konnte. Und – natürlich – wurde ein Glasdach eingebaut. Diesmal aber ein gebrauchtes und ich hab es selbst eingebaut – mir stehen heute die Haare zu Berge, wenn ich dran denke, wie ich das gemacht hat.

Zum Schweißen kam immer wieder der Bernd, er hatte ein Schweißgerät und konnte auch damit umgehen. Eines Mittags, ich war grad am Aufwachen (Nachtschicht) kommt Susanne ins Schlafzimmer: Schnell, schnell, das Auto brennt. Ich schau aus dem Fenster und seh den Ascona vor der Garage stehen und aus dem Motorraum schlagen die Flammen! In gefühlten 5 Sekunden rannte ich die Treppe runter, rollte den Schlauch ab und begann zu löschen. Die Benzinleitung war durch und die Flammen ließen sich mit Wasser nicht eindämmen. Ich wollte grad schreien, dass wir die Karre auf die Straße rausschieben, damit der Garage nichts passiert – da zischt es furchtbar und es staubt. Als der Nebel sich legt, steht Bernd auf der anderen Seite des Autos mit einem Feuerlöscher. Die Nachbarin hatte beobachtet, was passiert ist und hat schnell einen 6kg Löscher gebracht. Seit dem hängt in der Garage ein Feuerlöscher…..
Danach Bestandsaufnahme: Benzinleitung weggeschmolzen, Luftfiltergehäuse verschmolzen, sonst nichts zu sehen. Die Versicherung ersetzte den Schaden komplett; ich bekam mehr, als das Auto wert war. Und er lief noch! Also haben wir ihn wieder zusammen gebaut und sind ihn weiter gefahren. Sonst kann ich mich bei diesem Auto auch nicht mehr an Details erinnern.

Nachdem ich inzwischen Mitglied in der neu gegründeten Passat-Kartei war, sollte auch der Zweitwagen ein Passat werden. Also wurde der Ascona inseriert und nach Gammertingen verkauft; von dort ging er weiter nach Kroatien.
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17.) VW Passat 32B 2,2syncroGT / 120PS / turmalin - Mai 91 bis März 99
Ende April 1991 war eine Ausstellung beim VW Hils. Dort sah ich einen Passat Variant in GT-Ausstattung stehen. Wir waren noch weit entfernt, als ich schon sagte: Dort steht mein Auto. Dann haben wir uns den näher angeschaut: Syncro, G-Kat, Schiebedach, Zentralverriegelung. Erst drei Jahre alt, aber schon 158tausend Kilometer; Firmenwagen. Wir haben uns den dann vom Verkäufer vorführen lassen und sind auch Probe gefahren. Das Auto war genial, ich war total begeistert! Zum Preis von 19250,-DM nahmen wir ihn, inclusive 1 Jahr Garantie. Der TD wurde auch gut in Zahlung genommen.
Die Geschichte des Syncro würde allein ein Buch füllen. Ausgesucht haben wir ihn, da war Susanne hochschwanger. Abgeholt haben wir ihn dann, als Tamara geboren war. Und ab Sommer 1991 gab es die Passat-Kartei. Damit war fast klar, dass dieses Auto nicht serienmäßig bleibt.
Hier geputzt und vorbereitet fürs erste VW-Forum 1992:


Genutzt wurde er auch als ganz normaler Familientransporter: An der Nordsee oder eine Schlammschlacht auf der Mülldeponie - anfangs musste er das alles mitmachen:

Ich zähl jetzt nur stichwortartig auf, was alles so passierte in den acht Jahren. Zunächst mal wurde der Passat nie (fast nie) im Winter gefahren. Saisonkennzeichen gab es noch nicht, also immer an- und abmelden.
Eine besondere Aktion waren die ATS-Cup: Die Radläufe mussten ausgeflext werden, damit genug Platz war - was tut man nicht alles für die Optik...

Und dann wurde immer wieder gebaut und gebastelt; fast jeden Winter war was anderes dran:

Und was wurde nicht alles umgebaut: Frontspoiler vom Golf 1 GTI, schwarze Blinker, Grill ohne VW-Zeichen, Einarmwischer, Grünkeilscheibe, gecleante Heckklappe, 40er-Fahrwerk, dazu Polo-Federteller, verschiedene Ausbaustufen an Musik.
Hier der Stand vom Frühjahr 1995:

Immer wieder gab es Überlegungen, den syncro zu verkaufen, aber immer wieder konnten wir uns nicht trennen. Eine tolle Reparatur ist noch erwähnenswert: Die Kupplung war schlagartig kaputt. Kupplungswechsel beim Fünfzylinder-Syncro ist keine Sache für „mal so zwischendurch“. Das war eine Sch…arbeit, aber auch das haben wir geschafft.
Hier der letzte Stand von 1998; wieder leicht geänderte Front und noch tiefer:

Hier ein Suchbild vom Winter 1998/1999 - zum ersten mal nicht abgemeldet! Kann jemand den syncro finden?:

Letztendlich im Frühjahr 1999, nachdem wir den 318 meines Vater übernommen hatten und auch Club-mäßig wir uns mehr nach BMW orientierten, da war die Zeit gekommen. Die Reifen waren abgefahren, der Auspuff durch, die Bremsen runter; also wäre auch wieder Arbeit angestanden.

Als der Käufer da war, wollte ich fast schon sagen, dass er von mir Spritgeld bekommt, aber das Auto bleibt hier. Ausnahmsweise hat dann doch die Vernunft gesiegt und zum Glück kam das Auto weit weg – nach Zittau ganz im Osten. Und ich hab auch nie wieder was gehört.
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18.) VW Passat 32 L 1,3 / 55PS / rot - Juni 1992 bis Februar 1993
Nachdem der Ascona weg war und der gesamte Fuhrpark auf Passat umgestellt werden sollte, kauften wir den ganz späten Passat 32: Erstzulassung Juni 1980, also kurz bevor der 32B auf dem Markt kam.

Ein Viertürer mit kleiner Heckklappe und Schiebedach, sonst nichts besonderes. Auch dieses Auto wurde „veredelt“: Ich wollte 6x14 Alus vom 32B drauf machen, dazu hätte man aber andere Bremsen gebraucht. Also hab ich die Bremsen gekauft. Sitze vom Golf kamen rein, da die originalen durchgesessen waren.
Lustig war die Nachrüstung der Kofferraumleuchte. Ich wollte eigentlich komplett fertig machen, bin dann aber unterbrochen worden. Deshalb hab ich die Sicherung vergessen. Susanne fand es überhaupt nicht lustig, als sie in Dornhan stand und das Auto plötzlich anfing zu qualmen. Auch als jemand aus dem Haus kam und Wasser in den Motorraum kippte wurde es nicht besser…. Naja, nichts schlimmeres passiert.

Im Februar wurde der Passat abgemeldet, er sollte zerlegt und neu gemacht werden. Als Zweitwagen hatten wir inzwischen den geerbten Kadett meines Opas.
Leider wurde aus der Restaurierung nichts - Familie, Haus und Garten und Job beanspruchten die gesamte Zeit....
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19.) Opel Kadett C 1,2N – „L“ / 52PS / rot - Januar 1993 bis April 1993
Den Kadett bekam ich nach Opas Tod, weil ich die Jahre vorher schon immer für den TÜV verantwortlich war. Was wir mit dem Kadett anfangen sollten, wussten wir nicht so genau.
Es begann damit, dass wir die Radkappenfelgen gegen Sportfelgen austauschten. Ebenso das Lenkrad gegen ein Lederlenkrad. Und – richtig ein Glasdach musste rein. Das war eigentlich damals schon ein Frevel, das Auto war immerhin Baujahr Mai 1974 und somit schon fast 20 Jahre alt. Und hatte erst in den 80000Kilometer drauf.

Eigentlich hätte man den aufheben und richten sollen, immerhin war vom Kaufvertrag an alles an Unterlagen da. Eigentlich – aber es kam alles ganz anders… Ostersamstag, ich war nur kurz bei meinen Eltern, um nach dem Hund zu schauen. Beim links auf den Parkplatz einbiegen knallt es plötzlich und ein Corsa rumst hinten links in die Seite. Ich war mit den Vorderrädern schon auf dem Parkplatz. Ergebnis: Der Kadett hatte einen Knick im Dach, die Hinterachse krumm – also Endstation. Immerhin war er laut Gutachter aufgrund seines Zustandes noch 1900,-DM wert.

Verkauft hab ich ihn dann für 200,-DM nach Polen; dort wurde er wieder fahrbereit gemacht. Oma war erschüttert, dass das Auto kaputt ist. Und ein gerichtliches Nachspiel hatte die Sache auch noch, nachdem der Unfallgegner meinte er sei nicht schuldig. So ging es bis Weihnachten 1993 zwischen den Anwälten hin und her, bevor das Kapitel Opas Kadett endgültig zu Ende war.
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20.) VW T3 Camper 2,0 / 70PS / rot – März 1993 bis August 1993
Mit dem Camper nach Korsika war schon lange unser Traum. Also mal wieder einen Campingbus gesucht. Und auch dieses mal sollte es ein VW sein. Die T3 waren inzwischen erschwinglich.
So fanden wir mal wieder im Flohmarkt in Stuttgart einen frühen T3 (1980er) mit großem Hochdach. Das brauchten wir mit zwei Kindern auf jeden Fall. Und Motormäßig waren wir ja wesentlich besser dran mit der Typ 4-Maschine mit 70PS. Der Verkäufer erzählte uns, was alles in diesem Bus neu drin war und so waren wir guter Dinge, dass inzwischen alles erneuert ist, was kaputt gehen kann. Für 5500,-DM wurde er unserer.

Die ersten Probleme hatte ich schon auf einer Fahrt nach Freudenstadt. Keine Leistung. Beim ATU wollte man mir klar machen, der Motor sei kaputt, ich solle einen anderen einbauen. Der Suzuki-Händler bei uns in der Nähe (älterer Mann, erfahren mit VW Luftis) konnte ihn dann günstig reparieren.
Bevor man in den Urlaub fährt, testet man ja erst mal. Also für ein Wochenende an den Lago Maggiore. Es war schon spät, Susanne ist gefahren, da ich Frühschicht hatte. Ich hab ihr vorher eingehämmert, dass man beim VW Lufti immer aufpassen muß, dass er keinen Hitzeschaden bekommt. Sie ist auch perfekt gefahren. Die Gotthard-Autobahn hoch schon gleichmäßig; nach dem Tunnel den vierten Gang rein und einfach rollen lassen. Plötzlich fürchterliche Geräusche! Also die Kinder geweckt, die Motorabdeckung abgeräumt – und da lag ein Zündkerze noch auf dem Stecker drauf neben dem Kerzenloch. Wir haben dann vorsichtig weiter rollen lassen bis zur Autobahnraststätte. Dort musste ich erst mal Werkzeug kaufen, weil ich ausnahmsweise nichts mit hatte. Aber da war keine Chance, etwas zu machen.
Also Werkstatt suchen. Der erste VW-Mann sagte, wir sollen Urlaub machen, er repariert am Montag. Also weiter zum nächsten. Er meinte, er könne am Montag beginnen, aber das kostet so um die 800Franken. Als ich ihm sagte, dann verschrotte ich die Karre lieber, gab er uns eine Adresse von einem Hinterhof-Schrauber. Dort mussten wir zwar ewig warten – aber der Mann war genial! Er reparierte den Schaden so pefekt, dass es hielt.
Am Tag vor der Abreise nach Korsika der nächste Schock! Wilde Geräusche aus dem Getriebe! Was tun? Die Fähre ist gebucht; für Reparatur ist keine Zeit. Also volles Risiko: Wir fahren! Und zwar so rechtzeitig, dass wir hoffen, die Fähre noch zu erreichen. Und der Bus läuft wunderbar, lässt sich auch schalten. Nur im Leerlauf, da rasselt und scheppert die ganze Karre.
Egal, wir schaffen es bis Korsika, machen dort sogar ein Rundreise um die ganze Insel. Dank verstärkter Federung können wir Sträßchen fahren, die mit normalen Womo´s nicht erreichbar sind. Wir finden die tollsten Campingplätze, die man sich denken kann. Und der Bus läuft immer noch.


Auf der Heimfahrt fahren am Reschensee vorbei und sogar noch über die Silvretta, dort pflügen wir durch den Schnee.

Zu Hause geht´s dann an die Reparatur. Da das Hochdach viel zu hoch für die Garage ist, arbeiten wir draußen. Das Getriebe ist okay, alles sieht gut aus? Was also ist die Ursache für das Gerassel? Ein Kumpel kommt, schaut sich das an und fragt: Wo ist denn das kleine Nadellager? Welches Lager, da war keins!?! Er kann es nicht fassen – auf der Getriebewelle saß mal ein Nadellager, das hat es vollständig zerrieben. Weder er noch der VW-Mann können es fassen, dass wir so 3000KM gefahren sind!!!
Nach dem Urlaub verkaufen wir den Bus an Bekannte. Wir handeln einen komplizierten Deal aus: Er bekommt den Bus zum guten Preis; wenn im nächsten Mai der TÜV fällig ist, kommt er mit der Mängelliste und wir machen das zusammen. Dafür leihen wir den Bus im Sommer 1994 nochmals für den Urlaub aus. Und so lief es dann auch.
Getriebereparatur: TÜV-Reparatur ein Jahr später:

Die TÜV-Liste war natürlich länger als gedacht, wir mussten viel arbeiten. Und als wir dann mit dem geliehenen Bus in Kärnten waren, verbrachte ich wieder einen Tag in der Werkstatt. Es gab keine Fahrt mit dieser Karre, ohne dass man etwas machen musste.

Susanne will daraufhin nie wieder einen VW-Bus, aber ich bin trotz allem begeistert. Allerdings haben wir dann 1995 einen Wohnwagen gekauft, damit war das Thema Campingbus erst mal vom Tisch.
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21.) VW Passat 32 GLS 1,6 / 75PS / kupfer – August 1993 bis April 1994
Der Bus war weg und ein Winterauto musste her. Also wieder mal nen Passat gesucht. Wie so oft wurde ich im Flohmarkt fündig.
Ein 77er GLS mit vielen Neuteilen für 500,-DM. Karosseriezustand war eher mäßig. Dann als erstes eine AHK dran und zum TÜV. Der nahm die AHK nicht ab.
Auf der Autobahn gab es plötzlich einen Schlag und der Motor machte die tollsten Geräusche. Drei Tage nach dem Kauf! Der Vorbesitzer war ein junger Bursche, deshalb dachte ich, da kann man drauf treten. Er ist allerdings jahrelang nur Kurzstrecken gefahren. Nun also Motor kaputt- abmelden.
Dann kauften wir erst mal ein Auto für Susanne. Sie hatte sich einen Jetta TD gewünscht. Die Geschichte des Passat ist aber da noch nicht zu Ende.
Ein Kollege erzählte, bei seinem Schwager stehe ein Passat im Garten. Ziemlich rostig, aber mit gutem Motor. Also haben wir uns den für 100,-DM geholt. Es war ein Variant GLS, 85PS, Schiebedach, Grünglas mit Ausstellfenster. Die Verglasung konnte ich lange Zeit später mit Gewinn verkaufen. Ebenso die Doppelscheinwerfer.
Dann haben wir den Motor von dem weißen Variant in den kupfermetallicen Fließheck eingebaut. Nun hatte ich ein Winterauto (Es war bereits Dezember) und sogar noch 10PS mehr. Eingetragen wurde weder Motor noch AHK, da klar war, dass der TÜV im April das Ende bedeutet.

Immer wenn man den Anhänger brauchte, tauschte ich kurz die komplette hintere Stoßstange…. Das Auto haben wir dann beim Schrotti entsorgt; mit vielen Neuteilen dran und vielen Ersatzteilen drin. Mir blutet das Herz, wenn ich heute dran denke, was damals alles verschrottet wurde…. Einzig die Doppelscheinwerfer hab ich auch aus diesem ausgebaut.

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22.) VW Jetta 19E CL 1,6TD / 70PS / dunkelrot – Aug. 93 bis März 96
Susanne wollte ein sparsames, praktisches, zuverlässiges Auto – und kein Passat. Also viel die Wahl auf diesen Jetta aus Rentnerhand. Nur ein Alltagsauto, an dem wird nix gemacht.

Das hielt natürlich nicht lange an. Er bekam gleich mal die Avus-Alus vom Syncro, ein VW-Lederlenkrad und Chrom-Griffschalen. Das unvermeidliche Glasdach musste natürlich auch wieder sein. Dazu noch eine AHK.
Als der Syncro abgemeldet war, hab ich mal die ATS drauf geschraubt:

Dann kam noch ein Kamei-Grillspoiler dazu, schwarze Blinker, der große Frontspoiler vom GTI. Es klappt einfach nicht mit „nur Alltagsauto“. Irgendwann hab ich auf dem Schrott noch eine Rücksitzlehne gefunden mit Kopfstützen und Skisack.


Mit dem Jetta haben wir sogar den Wohnwagen nach Jesolo gezogen, allerdings macht so was keinen Spaß.
Sensationell war der Jetta an der Tankstelle. Unter 6 Liter war überhaupt kein Problem. Der Jetta war problemlos und zuverlässig, ich weiß gar nicht warum wir ihn überhaupt verkauft haben – wie bei vielen anderen Autos auch….. Vermutlich deshalb, weil ich irgendwann meinte, ich müsse als Daimler-Mitarbeiter auch mal einen Daimler fahren?
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23.) BMW 316 E21 / 90PS / weiß – Februar 1995 bis April 2002
Auch dieses Auto könnte allein ein Buch füllen. Den hat mein Vater gekauft, als ich 14 war. Das war also 1978. Und damals noch als Fahrschulauto, da wir eine eigene Fahrschule hatten. Bereits 1979 hat er die Fahrschule aufgegeben und den BMW behalten. Ich hab auf diesem Auto den Führerschein gemacht.
Bayern 1978: Stilfser Joch 1978:

1982 oder 1983:

Als mein Vater dann im Februar 1995 einen C180 kaufte, schenkte er mir den 316. Ich wusste nichts besseres, als dieses Fahrschulauto aus erster Hand im Winter zu fahren.

Als der Auspuff durchgerostet war, meldete ich ihn ab uns parkte ihn in der Wiese. Das war ein schlimmer Fehler, der Rost schaffte dann in 1,5 Jahren soviel, dass sich nicht mehr viel lohnte. Das wusste ich aber damals noch nicht.

Wir haben ihn dann in die Garage geparkt und ich war der Meinung, dass ich „mein“ Fahrschulauto zu gegebener Zeit wieder restaurieren werde. Nach einem gründlichen Check zeigte sich, dass sehr viel zu machen wäre und dass sich das wohl nicht lohnt. Also hab ich weg gebaut, was noch brauchbar war; natürlich auch die originalen Fahrschulpedale. Die Teile wurden eingelagert, da inzwischen ja noch zwei E21 Baur TC im Fuhrpark waren, wovon einer am gleichen Tag wie der 316 verschrottet wurde.


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24.) Mercedes C 220D Eleg. W202 / 95PS / lilamet. – Dez. 95 bis Dez. 96
Irgendwann, nachdem ich mich x-mal informiert hatte, war es an der Zeit auch mal einen Daimler zu fahren. Es gab zu der Zeit Leasing-Angebote für Werksangehörige.
So konnten wir diesen Diesel bekommen, mit Schiebedach, AHK, umklappbarer Sitzbank, integrierte Kindersitze und und und. Wir stellten in dem Jahr auch fest, dass Mercedes nicht unbedingt unsere Marke ist, deshalb nahmen wir auch kein Folgefahrzeug mehr.

Und dieser 220D war auch noch 3 Tage in der Werkstatt, weil irgend etwas grösseres kaputt war. Wir haben den Mercedes in dem Jahr nicht geschont, fast nie gewaschen und einfach behandelt wie ein Auto normalerweise behandelt wird: fahren, tanken, fahren, tanken.
Vor der Abgabe nahm ich drei Tage Urlaub und polierte und putze wie ein Wilder. Ergebnis: Bei der Abgabe meinte der Verantwortliche, dass selten Jahreswagen in so gepflegtem Zustand zurückkommen. Damit war das Kapitel Daimler fahren erledigt.
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25.) VW Santana 32B CL 1,6 / 75PS / d´blau – Febr. 1996 bis April 1997
Ein Auto, das mir nachgelaufen ist! Der Santana hatte keinen TÜV mehr und deshalb konnte ich ihn mitnehmen. Der Jetta sollte verkauft werden, der Syncro war abgemeldet – warum nicht mal einen Santana fahren? 
Die TÜV-Reparaturen hielten sich in Grenzen, verkaufen ließ er sich nicht (war ja beim Santana schon immer so…). Also wurde auch diese Karre aufgerüstet. Da der Syncro abgemeldet war, konnte z.B. die ATS-Alus drauf machen.
Und dann ging es los: Frontspoiler vom Golf, Einarmwischer, Heckspoiler, AHK usw. Der Santana begleitete mich 1996 zu einigen Treffen, auch ein Sicherheitstraining machte ich mit diesem Auto mit.

Dann begann langsam der Verfall: Der Rost schlug erbarmungslos zu, der Rückwärtsgang sprang raus, der zweite oder dritte ging gar nicht mehr rein. Als dann auch noch die Bremse nicht mehr so richtig wollte, war es bei 200tausend Kilometer Zeit zur Abmeldung.
Interessant war noch, wie ich ihn los geworden bin. Ich hab ihn in die Wiese gegenüber gestellt, um bei Gelegenheit mal alle brauchbaren Teile auszubauen. Dann kam ein Türke und wollte ihn kaufen. Ich hab ihm klar gemacht, dass so gut wie alles kaputt ist. Er wollte ihn trotzdem. Leider kam ein schwerer Verkehrsunfall seiner Frau dazwischen. Aber auch als sein Bruder, der sehr gut deutsch spricht, ihm klarmachte, dass das Auto kaputt ist – er wollte ihn trotzdem. Also hat er ihn dann abgeholt und ich musste ihn nicht entsorgen.
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26.) BMW 528i E28 / 184PS / graumet – Januar 1997 bis Mai 1999
Statt einem neuen Mercedes gabs nun diesen BMW. Damit war ich bedeutend glücklicher! Und ein Auto, das super aussah. Pflegezustand sehr gut, rundum Spoilerpaket, Alufelgen, Schiebedach, Zentralverriegelung, vier Kopfstützen, AHK. Alles drin, alles dran, da musste man gar nichts mehr machen.

Okay, ein Lederlenkrad kam noch rein, ansonsten wurde der so gefahren wie er war. Und endlich wieder ein BMW Sechszylinder! Eine Warmwasser-Heizung wurde noch eingebaut, da Susanne nur Kurzstrecken fuhr. Geniale Sache und viel billiger als Standheizung.


Ich war überzeugt, dieses Auto – wie allerdings schon einige vorher – nie mehr herzugeben. Zu der Zeit wollten wir auch clubmäßig umsteigen und der 528er war bei einigen BMW-Treffen.
Irgendwann, als er abgemeldet (warum eigentlich schon wieder abgemeldet?) gegenüber stand, kam einer und fragte, ob ich den verkaufe. Er gibt mir 1500,-DM.
Naja, ich hatte 2000,-DM bezahlt und bin mehr als 50000 Kilometer gefahren. hab ich zum zweiten mal den Fehler gemacht, einen tollen BMW zu verkaufen.
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27.) BMW 323i E21Baur TC / 143PS / rotmet. – Juli 1998 bis XXX
Siehe „Aktueller Fuhrpark“.
Und - nein, bei diesem werde ich nie schreiben "warum eigentlich verkauft..."
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28.) BMW 318iA E36 / 115PS / weiß – Januar 1999 bis XXX
Siehe „Aktuelller Fuhrpark“.
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29.) VW Santana 32B GX5 / 115PS / hellblau – Juni 1999 bis Juni 2000
Der Syncro war ja seit März weg und wir wollten eigentlich keinen Passat mehr. Eigentlich! Aber wir waren dann kurzfristig mit dem 318er beim Passat-Treffen und die Begeisterung war wieder geweckt. Mein Traum war ein Zweitürer mit Fünfzylinder und Schiebedach. Fast unmöglich, so was zu kriegen.
Eines Tages war ich in Oberndorf zum Einkaufen unterwegs. Beim langsamen Vorbeifahren beim BMW-Händler, sah ich im Hinterhof einen Santana stehen. NEIN, DU WILLST KEIN AUTO KAUFEN!!! Aber ich kam nicht weit – ich musste ihn anschauen: Santana GX5, blaumetallic, Schiebedach, 280tausend Kilometer. Aber, NEIN, ICH WILL KEIN AUTO KAUFEN!!! Also weiter gefahren. Ich kam bis zum Bahnhof, dann musste ich umdrehen – man kann ja mal unverbindlich nachfragen….
Eigentlich sollte das Auto nicht mehr verkauft werden, obwohl noch ein Jahr TÜV drauf war. Aber für 200,-DM kann ich ihn mitnehmen, meinte der Händler. Okay, wenn er läuft, dann nehm ich ihn. Er lief nicht; sprang kurz an und ging sofort wieder aus. Also einigten wir uns auf 100,-DM.
Susanne war unglaublich begeistert, als ich wieder so einen alten Karren anschleppte. Und sie musste ihn auch noch abschleppen. Ich war dann beim Vorbesitzer; der hatte noch die originalen 5,5er Alus, die ich mitnehmen durfte.
Nach mehreren Vergaserzerlegungen lief er einigermaßen. Am Freitag Mittag um 12Uhr lief er; also Zelt und Schlafsack eingepackt und – schnell noch ein Handy ausgeliehen – ab geht’s nach Castrop-Rauxel zum VW-Forum. Der Fünfzylinder lief wie ein Uhrwerk.



Das Auto begleitete uns ein Jahr und 15tausend Kilometer ohne Probleme; mit der GX-Ausstattung und dem Schiebedach war es ein luxoriöses Fahren. Auch verschiedene Transporte musste der Santana mitmachen, teilweise hing die Hinterachse auf den Anschlägen.

Ende war dann wieder beim VW-Forum. Da haben wir ein heißes Ding gemacht: Santana abgemeldet und mit Kurzzeit wieder angemeldet. Dann mit dem Santana zum Treffen. Dort das Auto abgestellt bei einem Passat-Kartei Mitglied. Mit einem anderen wieder zurück zum Treffen und wieder mit einem anderen das „neue“ Auto abgeholt. Und mit der gleichen Kurzzeitnummer mit dem Carat nach Hause…..
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30.) VW Passat 32B Carat Autom./ 115PS / goldmet – Juni 00 bis Dez. 00
Wie schon beschrieben, den Carat hat jemand für uns gekauft und ich hab ihn vom VW-Forum mit nach Hause gebracht. Er sollte vorerst als Alltagsauto dienen und später dann unser Sommer-Passat werden.
Allerdings bekam die Freude gleich am Anfang einen Dämpfer – mir sagte das Auto nicht zu. Das „Bauch-Gefühl“ fehlte. Die Heimfahrt war problemlos, also angemeldet und endlich wieder Passat-Fünfzylinder fahren.
Aber es funktionierte fast nix: 3 von 4 Fensterhebern defekt, das elektrische Schiebedach ging auf, aber nicht mehr zu, die ZV ging mal und mal nicht. Als es dann noch losging, dass er mal ansprang und mal nicht, hatte ich die Schnauze voll. Eines Abends hab ich spontan die Kennzeichen weggerissen und am nächsten Tag abgemeldet. Ich hatte die Schnauze voll von dieser Karre.
Auch so eine Karre, von der ich kein Bild habe. So hat er ausgesehen, allerdings stimmt hier die Farbe nicht:

Der erste und einzigste Passat, der mich schrecklich enttäuscht hat. Insgesamt war er nur 4 Wochen angemeldet. Gekauft hat ihn dann ein anderes Passat-Kartei Mitglied. Und der war zufrieden damit!
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31.) VW Polo 86c Coupe GT / 75PS / schwarz – Dez. 2000 bis Juni 2003
Als Ersatz für den Carat wollten wir einen Polo.
Wir hatten genaue Vorstellungen: Auf jeden Fall den 2F, also mit den eckigen Scheinwerfern. Und Susanne wollte auf keinen Fall einen Steilheck. Also war klar: Ich will einen Polo Coupe GT, mit 75PS, Schiebedach und in schwarz.
Unmöglich, so was zu finden… Und dann gab es einen, gleich zwei Orte weiter. Genau mit der Wunschausstattung, zusätzlich noch mit brauchbaren Winterreifen und fast im Preislimit: Für 3250,-DM war er unserer.

Natürlich – die üblichen Umbauten kamen auch bei dem Polo. Das Lenkrad aus dem 528er lag noch rum, also Nabe besorgt und eingebaut. Ebenso gammelten noch Pioneer-Boxen aus Franks Scirocco in der Garage rum. Dazu ein CD-Radio und die „Anlage“ war fertig. Und eine AHK kam dran. Für die Transporte „rund ums Haus“ reichte auch der Polo. Ich hab sogar mal den Wohnwagen damit gezogen – natürlich nur vorm Haus. Dann konnte ich noch günstig die BBS vom G40 bekommen. Die holte ich bei Freiburg. In Erinnerung ist mir noch, dass in der Scheune, wo die Räder lagen ein wunderschöner NSU TT stand. Den hätte ich auch gerne genommen…..

Der Polo machte mit seinen 75Ps tierisch viel Spaß, wir fuhren ihn beide gerne. Über Sicherheit dachte man lieber nicht nach…
Auch der Polo stand irgendwann abgemeldet gegenüber (warum hab ich nur immer so viele abgemeldete Autos??). Der Auspuff war durch, die Winterreifen runter und die Handbremse schrie nach Behandlung. Darf ja bei einem 12jährigen mit über 180tausend Kilometer auch sein.
Dann war einer da, der eigentlich meinen 116er Mercedes kaufen wollte. Da überlegte er noch, dann fragte er, was der Polo kosten solle. Ich war total überrascht und fragte ihn, wie viel er zahlen wollte. Ich rechnete kurz und dachte: ab 1000,-Euro gibst du ihn her. Und genau das wollte er zahlen. Susanne war mal wieder total geschockt, als wir reinkamen und ich sagte: Also, Auto ist verkauft – aber nicht der 280er, sondern der Polo.
Er machte dann noch Streß bei der Abholung (ich war nicht da…), weil ich vergessen hatte ihm zu sagen, dass der Auspuff durch ist.
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32.) VW Passat 32B GL5 Coupe Aut./ 115PS / hellblau – Aug 01 bis XXX
Siehe „Aktueller Fuhrpark“.
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33.) BMW 316ti E46 compact / 115PS / schwarz – Febr. 03 bis Febr. 06
Im Januar hatte der BMW-Händler supergünstige Finazierungsangebote für viele Compact. Ich dachte, das wäre die Gelegenheit für ein neues Auto; der Polo ist doch nicht mehr der Jüngste.
Also nahmen wir einen Vorführwagen, 6 Wochen und 780Kilometer alt. Die Ausstattung war einigermaßen gut und Susanne gefiel er. Ich konnte mich für den E46 compact nie so richtig erwärmen, aber okay. Eine AHK hab ich nachgerüstet. Da es ja ein finanziertes Auto war, musste ich die Original-BMW-AHK nehmen. Und der Einbau! Nix mehr mit Kabel ans Rücklicht und fertig. Da der Wagen einen „Parkpiepser“ hatte, musste das alles mit verkabelt werden. Also hab ich fast das ganze Auto auseinander gehabt.

Dann hatte ich mal Lust, Reifen zu wechseln... Mit den 8x17 BBS vom E36 sieht er schon besser aus.

Danach sind wir den einfach gefahren; er musste für alles ran, wo die anderen zu schade dafür waren. Als Zugfahrzeug durfte er öfters mal schuften.

Die Fahrleistungen waren mäßig, der Verbrauch dafür hoch, die Scheiben beschlugen ständig. Alles in allem war nix mit Freude am Fahren. Ich hab nur wenige Autos so emotionslos zurückgegeben wie diesen BMW. Und ich wollte kein neues Auto mehr!
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34.) VW Passat 32B Variant CL / 72PS / eisgrün – Juni 2003 bis XXX
Siehe „Aktueller Fuhrpark“.
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35.) BMW 1502 / 75PS / rot – August 2003 bis März 2009
ACHTUNG: Hier müßt ihr von unten nach oben lesen, da dieses Auto ja mal bei den aktuellen Autos war. Also nach unten scrollen, dann wieder nach oben zum lesen.
Ist ja auch noch da, aber bei Tamaras Fahrzeugen
1.3.2009: Endstation!
Nein, der 1502 ist nicht verkauft! Aber da er Tamara gehört, gehts mit diesem Auto ab heute bei "Tamaras Fahrzeuge" weiter.
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18.10.2008: Schuppen ausräumen.
Da wir den Platz im Schuppen für den Bus und den Passat brauchen, haben wir den 1502 auch wieder heim geholt. Erst mal aus dem Schuppen rausgeschoben, dann mit Seil heimgeschleppt. Nun kann Tamara schon mal bissle anfangen, Kleinigkeiten in Ordnung zu bringen.
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28.6.2008: Schluß - einlagern bis nächstes Jahr
Der 318 ist fertig, also kann der 1502 ins Trockendock bis Mai, dann ist Tamara 18. Zuerst mal die Reifen waschen, dann in den Schuppen einlagern:
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13.6.2008: Zeitgenössich!
Heute haben wir die alten Fahrschulschilder von unserer Fahrschule (die es seit 1979 nicht mehr gibt) an den BMW rangepappt. So hätte das wohl damals dann ausgesehen - wenn wir nen 1502 statt dem VW 1600 gehabt hätten...:
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7.6.2008: Soooo viel Tuning!
Hier mal eine Aufzählung, was im Laufe der 5 Jahre, seit wir das Auto haben, alles dran gekommen ist:
Kamei-Frontspoiler, Halogen-Fernscheinwerfer, Aussenspiegel rechts, BMW-Kreuzspeichenalus 5,5x13ET18 mit 185/70-13, Ansa-Endschalldämpfer, 36er Raid-Lederlenkrad, zeitgenössische Sitzbezüge, Gummifußmatten. Und (ohne Bild) die unvermeidlichen Plüschwürfel am Innenspiegel.
Noch vergessen hab ich: Vergaser vom 1602 und die Stabilisatoren vorne und hinten wie sie der 2002 hatte.
Jetzt ist aber alles....
Dafür, dass das Auto seit 2003 eigentlich übrig ist und erst jetzt als Tamaras erstes Auto Verwendung findet, ist das doch ganz schön viel.....
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4.6.2008: Alles wieder legal...
Heute war der BMW beim TÜV - und ist nun wieder legal auf der Straße. Der Ansa wurde tatsächlich so eingetragen; die 185er waren ja eh nur Formsache:
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3.6.2008: Bissle Unwetter!
Gestern abend hat es gehagelt! Da keine Garage frei ist, haben wir getan, was wir tun konnten....
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21.5.2008: Tuning!
Der Auspuff war doch nicht mehr zu retten, also haben wir gleich mal nen Ansa bestellt anstatt dem normalen. Der Anbau war problemlos - ist ja schliesslich ein Originalteil aus den 70er - Jahren:
Und so hört sich der Ansa-Endtopf an:
http://www.myvideo.de/watch/4706490/1502_mit_Ansa_Auspuff
Jetzt sieht er noch besser aus. Im Laufe der Jahre ist doch auch an dieses Auto einiges an Zubehör dran gewachsen:
Tamara übt schon mal das Sitzen auf der richtigen Seite. Bald ist es soweit und sie darf (wenn auch nur in Begleitung) endlich fahren:
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15.5.2008: Es ist soweit - angemeldet!
Heute waren wir beim Landratsamt und haben endlich den 1502 angemeldet. Und Manuel war so wild drauf, gleich zu fahren, dass er die Schilder angeschraubt hat und die Reifen gewechselt. Nun sind die schönen Kreuzspeichen-Alus mit 185er drauf.
Sieht besser aus als die alten Räder! Kreuzspeiche gefällt mir sowieso gut und 185er füllen das Radhaus noch besser aus. Damals waren das schon Breitreifen....
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10.3.2008: Garage im Freien
Da der 1502 ja doch noch einige Zeit draussen rumoxidiert, hab ich heute beim ATU (ja, ich gestehe: Ich kaufe dort ein...) im Sonderangebot ne Tüte gekauft und den BMW eingetütet:
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23.2.2008: Steht wieder in der Garage
Manuels Passat ist noch in der Werkstatt, die Garage ist frei - also den 1502 wieder dort geparkt.
Und mal eins der Aluräder hingestellt. Das dürfte gut aussehen:
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16.2.2008: Wieder Aluräder!
Stahlfelgen wollte Tamara nun doch nicht haben, also haben wir bissle ebay geschaut und diese Felgen in Originalgröße und klassischem BBS-Design gekauft. Die Reifen sind kaputt, aber wir haben noch welche, die drauf gezogen werden:
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9.2.2008: Fertig vorbereitet!
Das schöne Wetter haben wir genutzt und den 02er wieder startklar gemacht.
Die Fernscheinwerfer mussten natürlich wieder ran. Die hab ich inzwischen schon mehrmals an- und abgebaut. Ob sie schön sind oder nicht; bei diesem Auto mit Bilux-Funzeln sind sie einfach notwendig!
Und er steht wieder auf seinem Parkplatz gegenüber. Jetzt wieder schön innen abgedeckt, wie das sein muß:
Dort bleibt er stehen, bis es Zeit ist zum Anmelden.
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26.1.2008: Die Geschichte geht weiter!
Nun ist es endglültig! Heute haben wir angefangen, den 1502 wieder startklar zu machen. Das gibt jetzt definitiv Tamaras Auto.
War noch bissle kalt am Morgen, aber in der Sonne ist er dann schnell abgetaut:
Und Tamara ist hochmotiviert, dass die Kiste wieder läuft:
Wichtigste Arbeit ist, die Frontscheibe tauschen. Der Riß ist doch bedenklich groß:
Den Einbau haben wir dann mit vereinten Kräften gemacht:
Tamara ist glücklich - und darf die Scheibe gleich mal putzen:
Achja, speziell an Urs: Die andere Scheibe ist drin, der Scheibengumm ist nicht kaputt und die Scheibe hat auch gehalten! Manchmal klappts doch.....
Und mal wieder Teile sortieren; waren ja alle im Auto zum Verkauf....:
Das Lederlenkrad ist wieder drin und den Auspuff hab ich zusammengebraten. Wenn Tamara dann 17 ist, melden wir das Auto mal für 4 Wochen an und ein Jahr später mit neuem TÜV dann "richtig". Dann kann sie stilvoll fahren und braucht nicht so ein "Mädleauto", wie Corsa, Polo, Fiesta.....
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17.1.2008: Ratet mal, wo der 1502 ist?
Richtig!
Am 3. Advent Samstags war der "Käufer" da - aber ich nicht. Er hat dann zu Tamara gesagt, er will das Auto auf jeden Fall, er holt es zwischen den Feiertagen ab.
Ich hab seither nix mehr gehört....
Nun ists vorbei, wir geben den doch nicht her. Ausser er läßt nochmal mit sich handeln und zahlt nen entsprechend höheren Preis....
Aber muß eigentlich nicht sein - Tamara freut sich inzwischen auf das Auto!
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7.12.2007: Immer noch da!
Wieder ist ne Woche um, wieder hat sich keiner gemeldet.
Nun werden wir den 1502 wohl doch behalten. Tamara war diese Woche in der Fahrschule und hat sich zum "Führerschein mit 17" angemeldet. Dann braucht sie vielleicht ab Mai ein Auto. Somit hat der 1502 wieder einen Verwendungszweck.
Wenn sich bis Weihnachten nichts mehr tut, dann geben wir den nicht mehr her....
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1.12.2007: Alles bleibt, wie es ist...
Jetzt hab ich dem Käufer schon zwei mal nach telefoniert, die Alus mit Winterreifen hab ich verkauft - nachdem er gesagt hat, dass er das Auto sicher nimmt - und immer noch ist das Auto da.
Er hat sich nicht wieder gemeldet.... Sieht so aus, als ob der 1502 nun doch da bleibt.
Egal, aber dann hätte ich mir die Arbeit mit Teilen raussuchen und einladen, Räder verkaufen usw sparn können.
Bin mal gespannt, ob sich noch was tut....
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15.11.2007: Es ist Winter - und der 1502 ist immer noch da....
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20.10.2007: Hier gibts wohl in Zukunft nicht mehr viel zu schreiben....
Heute haben wir den 1502 aus dem Schuppen geholt, weil der Bus rein mußte. Geparkt hab ich ihn - wie schon öfters - vor der Garage gegenüber.
Und nun - ist er verkauft!
Kam doch ein 02er-Freak und fragte, ob ich ihn hergeben würde. Naja, ich war etwas überrumpelt; wenn ich ehrlich zu mir selbst bin, brauche ich das Auto nicht; es würde jetzt den ganzen Winter draussen stehen bleiben.
Also sind wir uns einig geworden; in zwei Wochen will er ihn abholen. Vielleicht kommt er ja nicht mehr.....
Immerhin hat sich der Sohn des Käufers schon mal eingetragen:
Gut, wenn er ihn mitnimmt, dann hab ich wieder weniger Arbeit bzw mehr Zeit für die anderen Autos....
Und ich werd dann wieder mal schreiben: Warum hab ich den eigentlich verkauft...
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- Seit August 2003 -
Auch so ein ein Auto, das mir nachgelaufen ist! Ich hatte einen Mercedes W116 280SE, den ich eigentlich nur weiterverkaufen wollte. Leider war die Karre ziemlich morsch. Dann kam einer aus unserer Straße und wollte das Auto haben, aber nur im Tausch. Im Angebot hatte er ein runtergewirtschaftetes Golf Cabrio oder eben den 1502: EZ 1976, ca 150000KM, zwei Vorbesitzer, sehr wenig Rost, matter, roter Lack, durchgesessene Sitze.

Also haben wir getauscht, der 1502 hat mir einen Winter als Winterauto gedient, im zweiten Winter hat er keine AU bekommen. Hab ihn dann nicht mehr angemeldet. Dann wollte Manuel den Wagen haben, wenn er 18 ist. Da ich meinen Kindern versprochen habe, dass sie ein Auto von mir bekommen, war das schnell klar. Er hat dann angefangen mit diversen Umbauten und vor allem Ausbauten: Der Innenraum wurde komplett ausgeräumt, ein anderer Vergaser drauf geschraubt usw. Irgendwann, kurz vorm Geburtstag hat er dann die Lust verloren und wollte lieber einen Passat, den wir kurz zuvor gekauft hatten. Also war der 1502 wieder meiner, wurde wieder zusammen gebaut, getüvt und läuft seit dem problemlos. Es ist unser Ersatz-Notauto, immer wenn ein anderes streikt, muß der 1502 ran.
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36.) VW Passat 32B CL5 / 115PS / braun – August 2005 bis Nov. 2007
Wieder ein Auto, das ich eigentlich gar nicht wollte.... Der war im Ebay drin mit einem Monat TÜV, ich hab spasseshalber geboten und bei unglaublichen 5,50Euro den Zuschlag erhalten.
Hab dann angerufen und gefragt, ob man mit Hänger kommen muß. Nein, das Auto fährt einwandfrei, ich könne mit roter Nummer fahren. Also Kurzzeitkennzeichen geholt und nach Überlingen gefahren. Tatsächlich sind wir ohne Probleme heimgekommen.
Und ich hatte mal das, was ich immer wollte: Fünfzylinder, Schiebedach, kleine Stoßstangen. Am nächsten Tag bin ich zum TÜV gefahren und hab beide Plaketten bekommen! Wir haben den CL5 dann weggestellt bis Februar, da mußten wir unseren geleasten BMW Compact zurückgeben.


Im Februar wurde er dann angemeldet und mußte sich durch den unglaublich schneereichen Winter pflügen.
Dann begann er Öl zu verbrauchen, dann hat Susanne mal das ganze Kühlwasser rauskochen lassen. Der ADAC hat den Lüfter dann auf Zündungsstrom gelegt und so sind wir weitergefahren. Die Kupplung begann langsam zu rutschen.
Und in diesem Zustand durfte er dann noch zum Treffen - mit Wohnwagen!

Nach dem Passat-Treffen in Nürnberg war dann endgültig das Ende erreicht. Nach fast problemlosen 7000Kilometern wurde der CL5 für immer abgemeldet. Er diente als Muster und Ersatzteillager für den Aufbau des Zweitürers.
20.10.2007 Es ist soweit: Der CL5 kommt jetzt weg!
So, nun wird der CL5 (siehe hier weiter unten) endlich geschlachtet und entsorgt; dann gibts wieder Platz ums Haus...
So stand er etwa 1,5 Jahre gegenüber:
Erst mal alles rausräumen, was sich so angesammelt hat:
Tamara hilft beim Zerlegen:
Und so siehts dann endgültig aus:
Keine Angst, das GL-Lenkrad kommt noch raus.
Und nun parkt er wieder drüben, bis der Schrotti kommt:
14.11.2007
Es ist soweit: Der Schrotti ist da!
Inzwischen ist es Winter und der traurige Rest steht am Strassenrand und wartet.
Und dann ist er da!
Aufladen - hinter einen Corsa...
So, nun ist er aufgeladen!
Und Abfahrt - jetzt ist er weg...
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37.) VW Golf Cabrio 155 / 98PS / schwarz – April 2006 bis August 2006
Nachdem absehbar war, dass der CL5 nicht ewig hält, machten wir uns Gedanken, welches Auto danach kommt. Ganz schön schwierig, wenn man kein bestimmtes Auto braucht. Von Smart bis 7er BMW ist im Prinzip alles möglich.
Dann ergab es sich so, dass ein Bekannter sein Golf Cabrio verkaufen wollte. Nach einigem Infoaustausch waren wir uns einig und so sind wir im April mit dem Zug nach München gefahren und haben den Golf geholt: EZ 5/90, 170000KM, Lederaustattung vom Classicline, el. Fenster, BBS-Felgen, tiefer.
Zuerst mal ne groß Komplettreinigung
Und dann sieht er richtig lecker aus!
Leider hatte das Auto unendlich viele Mängel und der technische Zustand war schrecklich. Die Bremse haben wir als erstes in Ordnung gebracht.
Für ein Wochenende genossen wir bei einer gemeinsamen Ausfahrt das Cabrio wieder.
Als ich dann bei ebay noch ein schlechtes und falsches Verdeck gekauft habe, hatte ich die Schnauze voll!
Somit war klar: Diese Möhre muß weg! Fast hätten wir in gegen einen neuen Fox eingetauscht (da bekamen wir ein gutes Angebot), aber dann kam alles ganz anders....
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38.) VW T3 Multivan 5E / 136PS / dunkelblau – Juni 2006 bis XXX
Siehe „Aktueller Fuhrpark“.
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39.) VW Passat 32B CL / 75PS / braun – Sept 2006 bis Oktober 2006
Ein ebay-Schnäppchen! Für 190Euro ein Auto mit 2 Jahren TÜV, einem hervorragenden technischen Zustand und bescheidener Optik. Der sollte als Winterauto dienen, da der Bus sowieso auf Saisonkennzeichen läuft.
Aber dann kam mal wieder alles anders und Manuel wollte plötzlich den 1502 nicht mehr, sondern den Passat. Deshalb fällt der bei mir im Fuhrpark raus, obwohl er noch bis zum Frühjahr bei uns war. Dann hat Manuel in gewaltsam ermordet – Thermostat hängen geblieben und weiter gefahren...
Hier das einzigste Bild, das von dem Auto existiert, als es noch fahrbereit war:
Sonst gibts von diesem Auto nur Biilder vom Verschrotten:
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40.) BMW 116i E87 / 115PS / schwarz – Oktober 2006 bis Januar 2007
Mal wieder ein Neuwagen! Und das kam so: Zu der Zeit, als wir an dem Fox dran waren, hat der BMW-Händler eine hauseigene Sonderserie 1er aufgelegt, die richtig lecker aussah: Schwarz, schwarze Scheinwerferblenden, großer Frontspoiler, dunkle Rückleuchten, schwarz getönte Scheiben, 8x18BBS, Sportfahrwerk, Lederlenkrad.
Und da uns der 1er gut gefällt und das Angebot günstig war, haben wir zugeschlagen. Statt nem Fox nen 1er – das ist schon was anderes....
Wir waren auch begeistert, das Auto machte richtig Spaß. Seit langer Zeit ein neues Modell, das mir optisch gefällt und bei dem Emotionen mitfahren! Leider war der Spaß nach 4000KM schon wieder vorbei, das Auto ging zurück nach Regensburg und wir bekamen unser Geld wieder zurück. Die Gründe sind inzwischen bekannt, werden aber nicht veröffentlicht.
Nur soviel: Ich würde sofort wieder einen 1er nehmen....
Vielleicht den hier....:
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41.) VW Passat 3C Vari Trend TDI / 140PS / schwarz – Juni 07 bis XXX
Siehe „Aktueller Fuhrpark“. Dort unter „Weitere“. Da steht allerdings auch nicht viel, da es mein Firmenauto ist, das einfach nur ein Arbeitsgerät ist.